- Verlegeort
- Defreggerstr. 10
- Bezirk/Ortsteil
- Plänterwald
- Verlegedatum
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01. September 2025
- Interniert
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von 26. September 1939 bis bis 13. Dezember 1939 in Sachsenhausen
- Deportation
- am 15. August 1842 in das Ghetto Riga
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Ermordet
- 18. August 1942
Hermann Einhorn lebte mit seiner Frau Else und weiteren Verwandten im Haus Defreggerstraße 10. Er betrieb gleich um die Ecke in der Rethelstraße 5 eine Holzhandlung. Die Wohnung in der Defreggerstraße war ihr letzter freiwillig gewählter Wohnort.
Wie alle Jüdinnen und Juden mussten die Einhorns ab 1933 ständig wachsende Repressalien erdulden. Hermann Einhorn wurde gezwungen, seine Holzhandlung zu schließen. Die Nazis entzogen ihm und seiner Frau die deutsche Staatsbürgerschaft. Als „Staatenlose“ wurden Hermann und Else am 15. August 1942 ins Ghetto Riga deportiert und dort drei Tage später erschossen.
Den beiden Söhnen der Einhorns, Hans und Helmut, gelang noch 1939 die Flucht aus Deutschland. Hans ging nach England und Helmut wanderte mit seiner Frau Ester Einhorn nach Neuseeland aus.
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