- Verlegeort
- Karlsruher Str. 23
- Bezirk/Ortsteil
- Halensee
- Verlegedatum
-
16. April 2013
- Geboren
- 26. November 1919 in Berlin
- Deportation
- am 29. November 1942 nach Auschwitz
-
Ermordet
- in Auschwitz
Biografie
Gerhard Bruck wurde am 26. November 1919 als Sohn von Sally und Henny Bruck in Berlin geboren. Mit seinen Eltern wohnte er seit 1932/33 in der Karlsruher Straße 23.
Alle drei sind am 29. November 1942, nachdem sie im Sammellager Große Hamburger Straße 26 registriert worden waren, in einem mit 980 Menschen voll besetzten Zug der Reichsbahn vom Bahnhof Grunewald nach Auschwitz deportiert worden, wo sie ermordet wurden.
„Familie B. hat die Wohnung verlassen“, schrieb der Hausverwalter, Oberregierungsrat Erich Struck, an das Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg in einer Ausdrucksweise, als ob er den Grund nicht kenne: Die Wohnung sei „von der Polizei beschlagnahmt“ worden und solle dem Hauptplanungsamt übergeben werden. Im Namen der Hauseigentümerin Agnes Fürstenau, die in Dahlem wohnte, verlangte der Verwalter eine Erstattung „der überfälligen Dezembermiete“ von 107,80 Reichsmark.
Alle drei sind am 29. November 1942, nachdem sie im Sammellager Große Hamburger Straße 26 registriert worden waren, in einem mit 980 Menschen voll besetzten Zug der Reichsbahn vom Bahnhof Grunewald nach Auschwitz deportiert worden, wo sie ermordet wurden.
„Familie B. hat die Wohnung verlassen“, schrieb der Hausverwalter, Oberregierungsrat Erich Struck, an das Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg in einer Ausdrucksweise, als ob er den Grund nicht kenne: Die Wohnung sei „von der Polizei beschlagnahmt“ worden und solle dem Hauptplanungsamt übergeben werden. Im Namen der Hauseigentümerin Agnes Fürstenau, die in Dahlem wohnte, verlangte der Verwalter eine Erstattung „der überfälligen Dezembermiete“ von 107,80 Reichsmark.
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