- Verlegeort
- Meinekestraße 4
- Bezirk/Ortsteil
- Charlottenburg
- Verlegedatum
-
10. Februar 2016
- Geboren
- 26. Mai 1886 in Tarnowitz (Schlesien) / Tarnowskie Góry
- Beruf
- Rechtsanwalt
- Verhaftet
-
bis bis 14. Dezember 1938 in Sachsenhausen
- Deportation
- am 30. Juni 1943 nach Theresienstadt
- Später deportiert
- am 09. Oktober 1944 nach Auschwitz
-
Ermordet
- in Auschwitz
Datei
meinekestrasse-4-fuchs-ganz.pdf
(104.81 KB)
Biografie
Herbert Fuchs ist am 26. Mai 1886 in Tarnowitz (Tarnowskie Góry) in Schlesien geboren. Seit 1912 war er an den Berliner Landgerichten als Rechtsanwalt zugelassen. 1924 wurde er zusätzlich zum Notar bestellt. Am 17. April 1919 heirateten Herbert Fuchs und Grete Elsa Lewin. 1920 zog das Ehepaar Fuchs in die Meinekestraße 4. Dort wuchsen ihre Kinder Günter Edgar (geboren 1920), Ernst Werner (geboren 1924) und Vera Ellen (geboren 1926) auf. Im Februar 1925 kehrte Familie Fuchs der Jüdischen Gemeinde den Rücken und ließ sich neun Monate später in der Berliner Marienkirche evangelisch taufen. Die Abwendung vom Judentum zeigte das Assimilationsstreben von Herbert und Grete Fuchs.
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