- Location
- Zähringerstraße 18
- District
- Wilmersdorf
- Stone was laid
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24 June 2023
- Born
- 28 August 1904 in Brünn
- Occupation
- Journalist
- Escape
- 1933 Tschechoslowakei, 1939 Polen, Rumänien, 1940 Türkei
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Survived
Wolfgang Bretholz wurde am 28. August 1904 in Brünn (Brno), im österreichisch-ungarischen Habsburgerreich (heute Tschechische Republik), geboren. Nach Gründung der Tschechoslowakei im November 1918 lebte in Brünn eine große deutschsprachige Minderheit, zu der auch die etwa 12.000 jüdischen Bewohner der Stadt gehörten. Diese durch Sprache und Kultur geformte deutsche Identität prägte die Familie Bretholz stark.
Sein Vater, Bertold, am 9. Juli 1862 in Freiberg in Mähren (heute Příbor/Tschechien) in eine jüdische Familie aus Galizien (heute Ukraine) geboren, war während seines Studiums zum evangelischen Glauben konvertiert. 1890 wurde er zum mährischen Landeshistoriker ernannt. Im Jahr 1900 wurde er Leiter des Nationalarchivs. Unter anderem war er Autor einer sehr umfangreichen dreibändigen Geschichte von Böhmen und Mähren, veröffentlicht in der Zeit von 1893 bis 1925.
Gegen Ende seiner Laufbahn bemühte sich Bertold um eine Stelle als Professor für Geschichte an der Berliner Universität. Sein Sohn Wolfgang arbeitete und lebte bereits seit den späten 1920er Jahren als Journalist in Deutschland. Die Professur erhielt Bertold vermutlich wegen seiner jüdischen Herkunft nie. Dieses berufliche Scheitern gegen Ende seiner wissenschaftlichen Karriere, war für ihn ein schwerer Schlag. Die politische Entwicklung in Deutschland, mit welchem er sich aus sprachlichen und kulturellen Gründen stark verbunden sah, ließ seine Welt endgültig zusammenbrechen. Er stürzte in eine tiefe Depression. In den 1930er-Jahren schrieb er einige Zeilen, die viel über seine Verbundenheit mit dem Land Goethes und seine Zerrüttung nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aussagen:
„Abgesehen vom Persönlichen kann ich nicht in wenigen Worten ausdrücken, was der deutsche Umbruch mit seiner Gewalt und Zerstörung für mich und meine Liebe zu Deutschland ausmacht. Wenn ich nicht eine Frau und ein Kind hätte, ohne dieses Deutschland, das ich kannte und das mich aufgenommen hat, wäre das Leben nichts als Qual und Verfall. Seit 1933 ist nichts mehr geblieben von der Welt, in der ich aufgewachsen bin und was ich liebte. Der tiefe Grund meiner Verzweiflung ist nicht zu finden in dem, was sich in Deutschland und der Welt abspielt, sondern darin, dass ich, ein Pazifist, der ich bin, gezwungen bin im Krieg zu leben. Diese Gefühle und auch noch andere, die mir fremd waren und die ich verachtete, lassen mir keinen einzigen Tag wirklichen Glücks.“
Bertold Bretholz starb am 27. November 1936 in Brünn. Es besteht die Möglichkeit, dass es sich bei seinem Tod um einen Suizid handelte.
Sein Sohn Wolfgang legte 1922 das Abitur in Brünn ab. Bereits voller Leidenschaft für den Journalismus, schrieb er zahlreiche Artikel für verschiedene deutsche Zeitungen und für den Brünner „Tagesboten“. Ein besonderes Interesse Wolfgangs galt dem Presserecht. Seine Doktorarbeit beschäftigte sich mit dem „System der rechtlichen Verantwortlichkeit der Presse“ und verglich die unterschiedlichen Lösungsansätze in mehreren Ländern, um dem Presserecht in Deutschland neue Impulse zu geben.
Nach seinem Studium wurde er von Julius Ferdinand Wolff, Chefredakteur der „Dresdner Neueste Nachrichten“, als politischer Redakteur in die Redaktion der Zeitung berufen. Von Oktober 1927 an arbeitete er als politischer Redakteur bei den „Neuesten Nachrichten“ in Braunschweig, verließ die Zeitung aber am 1. Juni 1929 wegen eines Rechtsstreits. Vom 1. Juli 1929 bis März 1933 war er wieder in Berlin als Redakteur des „Montag Morgen“ und wohnte in der Zähringer Straße 18. Er wurde zum Mitglied einer Kommission berufen, die sich zur Aufgabe machte, in Deutschland ein neues Presserecht zu etablieren.
Im Frühjahr 1931 berief ihn Theodor Wolff in die Redaktion des „Berliner Tageblatt“ als ersten Redakteur für Innenpolitik. Wolff ging 1933 nach Nizza ins Exil. Er wurde 1943 von den Italienern an die Nazis ausgeliefert und nach Sachsenhausen deportiert (Stolperstein Hiroshimastr.19, Berlin-Tiergarten).
Innerhalb der zerfallenden Gesellschaft der späten Republik von Weimar nahm Wolfgang Bretholz Stellung zu all den Themen der sterbenden Demokratie (wie Notstandsverordnungen, Ausnahmezustand in Preußen, Regime von Schleicher und von Papen). Er war deshalb ständig dem Feuer der Kritik rechter Extremisten ausgesetzt. Mit seinem Artikel vom 31. Mai 1932 „Der Weg ins Dunkle“ zog er den Zorn der NSDAP auf sich.
Nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 und der folgenden Aufhebung der Grundrechte in Deutschland, erschien am 4. März 1933 sein Artikel „Im Namen der Freiheit“. Es war ein engagiertes Plädoyer für freie und nicht manipulierte Wahlen. Dieser Artikel zog ein kurzes Erscheinungsverbot des „Berliner Tageblatts“ nach sich, das unter der Bedingung aufgehoben wurde, dass dem Verfasser des Artikels fristlos gekündigt werde. Ohne Hoffnung auf eine Beschäftigung in Deutschland und einzig mit der Aussicht, in Haft genommen zu werden, verließ Wolfgang Bretholz Mitte März fluchtartig Berlin. All sein Hab und Gut musste er zurücklassen, um in die Tschechoslowakei zurückzukehren.
Wolfgang hatte noch vor der Machtübertragung an die Nationalsozialisten die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt und am 5. Oktober 1932 erhalten. Sie war unerlässlich für seine Tätigkeit als verantwortlicher innenpolitischer Redakteur. Die Staatsangehörigkeit wurde ihm jedoch per Dekret wieder aberkannt. Dieser identitätspolitische Akt wurde im „Reichsanzeiger“ vom 29. März 1934 veröffentlicht.
Von 1936 bis 1939 arbeitete Wolfgang Bretholz als Journalist des „Prager Mittag“, dann für die „Prager Presse“, deren Chefredakteur er im Sommer 1935 wurde. Seit 1936 war er auch Korrespondent für die „National Zeitung“ in Basel. In Prag traf er sich häufig zum Essen mit seinem Freund Jan Masaryk, Sohn des ersten Präsidenten der Tschechoslowkei. Während dieser Jahre lebte er in finanziell prekären Verhältnissen.
Wahrscheinlich im Jahr 1936 heiratete er Gerda Patzschke, die er während seiner Berliner Jahre kennengelernt hatte und die ihm einige Zeit nach seiner Flucht nach Prag folgte. Am 13. März 1939 schickte er seinen letzten Artikel von Prag aus an die „National-Zeitung“ nach Basel.
Im März 1939, unmittelbar vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Tschechoslowakei, gelang ihm mit dem letzten Zug, der das Land verlassen konnte, die Flucht nach Warschau. Am 1. September 1939, während die ersten Bomben auf Polen fielen und der Zweite Weltkrieg begann, übermittelte er seinen letzten Artikel per Telefon nach Basel.
Wolfgang Bretholz floh unter dramatischen Bedingungen aus Warschau und entkam in die kleine Stadt Krzemieniec (heute Кременець/Kremeneć, Ukraine). Von dort setzte er seine Flucht in Richtung Rumänien fort. Am 17. September nahmen ihn sowjetische Truppen fest, die von Osten her in Polen eingedrungen waren. Er blieb einige Wochen in Gefangenschaft in Tyraspol (heute Тираспол/Tiraspol, „Transnistrien“/Republik Moldau), bis er freigelassen wurde. Er überquerte die rumänische Grenze über den Dnister, um Bukarest zu erreichen, wo er sich von Januar 1940 bis September 1940 aufhielt. Als König Carol II. zugunsten seines 18-jährigen Sohnes Michael abdankte und aus dem Land floh, übernahmen Antonescu und seine faschistische „Eiserne Garde“ die Macht. Wolfgang Bretholz floh erneut. Er gelangte schließlich über Bulgarien und Jugoslawien nach Griechenland.
Wolfgang Bretholz verließ Ende 1940 Griechenland von Piräus aus und erreichte Istanbul und später Ankara, wo er am 1. Januar 1941 ankam und während des gesamten Krieges bis 1947 blieb.
Wolfgangs Mutter Carolina, geborene Weiser, wurde am 23. März 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie verstarb entweder während des Transports oder im Lager.
In dieser Stadt kam sein Sohn Alexander am 9. Juni 1944 zur Welt. Ankara war ein Drehpunkt für zahlreiche Diplomaten, Journalisten, politische und militärische Repräsentanten, Geheimagenten und Spione aus etlichen Kriegsländern oder neutralen Staaten. Die Stadt gab ihm die Möglichkeit zahlreiche Kontakte zu knüpfen, insbesondere auch zu einem hochrangigen Schweizer Militärangehörigen, der ihm 1947 zu dem kostbaren Visum verhalf, mit dem er in die Schweiz einwandern konnte. Ankara ermöglichte ihm ebenfalls erste Kontakte zum Orient und eröffnete ihm die arabische Welt, die zum Zentrum seines Interesses und seiner künftigen journalistischen Arbeit wurde.
Im März 1943 unternahm er seine erste große Reise nach Palästina, in den Libanon und nach Jordanien, wo er mehrmals in Audienz mit dem Emir Abdullah bin Hussein zusammentraf. Dieser Emir war der Sohn des Sharif Hussein von Mekka, der die Engländer gegen das Osmanische Reich im Gegenzug für das Versprechen unterstützte, nach dem Krieg ein unabhängiges arabisches Königreich zu schaffen.
Ab September 1944 unternahm Wolfgang Bretholz viele Reisen in die endlich vom deutschen Joch befreiten osteuropäischen Länder, ahnte aber nicht, dass er „statt Freiheit, Glück, Zukunftsvertrauen, Gerechtigkeit, Frieden und Fortschritt nur Tyrannei, Angst, Verzweiflung, rohe Gewalt, Hass und Rückkehr zur Barbarei finden würde“. Diese verschiedenen Reisen und die Wahrnehmung der Tragödien, die sich in diesen Ländern abspielten, veranlassten ihn, sein erstes Buch zu schreiben über den historischen Verlauf in diesen Ländern: „Ich sah sie stürzen“. Während Frankreich, Italien, Belgien und Holland ihre Freiheit und Unabhängigkeit wiedererlangten, fielen die baltischen Staaten, Polen, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und die Tschechoslowakei in die Hände der stalinistischen UdSSR. Wolfgang Bretholz hielt sich in Sofia, Bukarest, Budapest und Prag auf, durchquerte viele osteuropäische Länder und übermittelte unter Lebensgefahr zahlreiche Dokumente zwischen den verbliebenen demokratischen Kräften, die vergeblich versuchten, ihre Länder vor der sowjetischen Herrschaft zu bewahren.
Im Oktober 1944 ging Wolfgang Bretholz nach Thrakien, das im Frühjahr 1941 von den Deutschen und dann von den Bulgaren besetzt worden war. Er entdeckte dort eine völlig mittellose griechische Bevölkerung, die von allem beraubt und am Rande des Hungertods stand. Die Menschen waren beseelt von einem heftigen Hass gegen die bulgarische kommunistische Besatzung. Bei seiner Rückkehr von dieser Reise wurde er nahe der türkischen Grenze von bulgarischen Soldaten festgenommen, die ihn für einen deutschen Agenten hielten und seine beiden Begleiter des Faschismus beschuldigten und erschossen. Er entkam wie durch ein Wunder dem gleichen Schicksal, indem er gegenüber dem verantwortlichen bulgarischen Offizier eindringlich seine Verbindungen zu hochrangigen Politikern betonte.
Im Dezember 1944 ging er mitten im griechischen Bürgerkrieg nach Athen und fand sich im Hexenkessel der Straßenkämpfe wieder, als kommunistische Partisanen versuchten, die Engländer zu vertreiben und die Macht zu übernehmen. Durch Zufall entkam er einem Angriff auf das Hotel „Akropolis“, in dem er übernachten wollte, dort aber keine Unterkunft gefunden hatte.
Im Februar 1948 ereignete sich eine besonders dramatische Situation im Leben von Wolfgang Bretholz. Er war nach Prag gereist in der Überzeugung, dass sich im Land dramatische Ereignisse zusammenbrauten. Von „Freunden“ vor einer bevorstehenden Verhaftung durch die Kommunisten gewarnt, die bereits seinen Pass beschlagnahmt hatten, entschloss er sich nach der Kapitulation von Präsident Beneš am 25. Februar zur Flucht aus dem Land. Nach vielen Schwierigkeiten nahe der deutschen Grenze angekommen, konnte er sich dieser wegen mangelnder Papiere nicht weiter nähern. In diesem Moment geschah ein Wunder: Der Leiter einer Gruppe von etwa dreißig jüdischen Männern auf dem Weg nach Palästina erklärte sich bereit, ihn in ihrer Mitte aufzunehmen. Das ermöglichte ihm, in das Niemandsland zu gelangen und sich der Grenze bis auf wenige hundert Meter anzunähern. Von dort gelang ihm am Ende der Nacht über eine in Morgennebel getauchte Ebene der Grenzübertritt unter dem Feuer der Grenzposten, deren Kugeln ihm um die Ohren pfiffen.
Im Mai 1948, kurz nach seiner ereignisreichen Flucht aus der Tschechoslowakei, begab er sich nach Haifa, wo er von Ben Gurion mit den Worten begrüßt wurde: „Wir grüßen Sie als ersten Ausländer, der das neue Land Israel besucht“, einen Staat, der gemäß der Resolution der UN-Generalversammlung am 14. Mai ausgerufen wurde. Er blieb in den ersten Monaten des Krieges mit den arabischen Nachbarstaaten im Land.
Im Herbst 1948 war er in Belgrad und erlebte aus erster Hand Titos Bruch mit Moskau und den Ausschluss der jugoslawischen kommunistischen Partei aus dem Kominform.
Nach diesen extrem ereignisreichen Jahren der Nachkriegszeit konzentrierte sich die journalistische Arbeit von Wolfgang Bretholz auf die arabische Welt mit zahlreichen Reisen, die ihn dazu brachten, alle obersten Repräsentanten dieser Länder zu treffen. 1950 wurde er Korrespondent der „Welt am Sonntag“. 1951 war er im Iran, wo er mehrmals Mossadegh und Schah Mohammad Reza Pahlavi traf. Er führte Interviews mit König Farouk von Ägypten vor dessen Abdankung 1952, dann mit Mohamed Naguib und Nasser nach dem Staatsstreich. Er traf den jungen irakischen König Faisal II. und König Hussein von Jordanien. Später reiste er nach Syrien, in den Libanon, nach Kuwait und Saudi-Arabien, wo ihn König Abd al-Aziz ibn Saud in Audienz empfing. Weitere Reisen in den Maghreb erlaubten ihm, die komplexen Geschichten von Tunesien, Marokko und Algerien kennenzulernen und deren Staatsoberhäupter zu interviewen.
Neben seinen unzähligen politischen Reisen unternahm Wolfgang Bretholz auch zwei mehrmonatige größere Reisen für die Schweizer Wochenzeitschrift „Sie und Er“ in Begleitung eines Fotografen. Mit diesen Reiseberichten sprach er eine breitere Öffentlichkeit an, auch wenn politische Erwägungen in diesen Artikeln immer allgegenwärtig waren.
Die erste Reise im Jahr 1953 führt die beiden Männer in ihrem kleinen Volkswagen von Kairo in den Sudan, quer durch die Nubische Wüste, dann über äußerst gefährliche Straßen, beherrscht von bewaffneten Banden, nach Eritrea, Äthiopien. Dort wurden sie von dem Negus Haile Selassie in dessen Palast empfangen. Schließlich kamen sie nach Kenia (die letzte Etappe per Flugzeug). In diesem Land revoltierten seit 1948 die Mau-Mau unter der Herrschaft von Jomo Kenyatta gegen die englische Präsenz.
Die zweite große Reise fand von November 1955 bis März 1956 statt. Sie führte den Journalisten und seinen Fotografen von Kairo nach Burma, durch Syrien, den Irak, Pakistan und Indien – das Land, das Gegenstand eines 1957 veröffentlichten Buches mit großartigen kommentierten Fotos wurde.
Im November 1957 erlangte Wolfgang Bretholz mit seiner Frau und seinem Sohn die begehrte Schweizer Staatsangehörigkeit und wurde Bürger des Waadtländer Städtchens Moudon.
Trotzdem er nicht mehr in Kriegsländer reisen wollte, gab er der Redaktion seiner Basler Zeitung, der „National Zeitung", schließlich nach und reiste einen Tag vor Beginn des „6-Tage-Krieges“ im Juni 1967 nach Israel. Kurz nach Kriegsende erlitt er einen Herzinfarkt (er rauchte durchschnittlich 3 Packungen Zigaretten am Tag!) und blieb zwei Monate in einem Tel Aviver Krankenhaus.
Zwei Jahre später, am 31. August 1969, starb Dr. Wolfgang Bretholz in Lausanne an Darmkrebs, der wegen des Herzinfarkts zu spät diagnostiziert worden war.
Die unzähligen Informationen und Treffen mit an die Hundert Staatsoberhäuptern und Politikern all der osteuropäischen Länder, die er besonders gut kannte, und auch in der arabischen Welt veranlassten ihn zwei Bücher zu schreiben: „Ich sah sie stürzen“, erschienen 1955, beschreibt und erklärt die tragischen Ereignisse, die den Kommunisten ermöglichten die Macht in den Ländern zu übernehmen, die in der Zeit von 1946–1948 Satellitenstaaten der UdSSR wurden. Das 1960 erschienene Buch „Der Aufstand der Araber“, fasst die Geschichte aller arabischen Länder seit dem Propheten Mohammed zusammen und geht in einem zweiten Teil auf die Entwicklungen in diesen Ländern während der Nachkriegszeit ein.
Dr. Wolfgang Bretholz hinterlässt mit seinen Artikeln eine besonders objektive Chronik der Zeitgeschichte der 20er bis 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Entstanden ist sie durch persönlich erhaltene Informationen, ob gesammelt aus dem Munde der politischen Hauptakteure jener Tage oder spontan aufgegriffen an allen möglichen Orten des Planeten.
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