- Location
- Gardeschützenweg 139
- District
- Lichterfelde
- Stone was laid
-
10 May 2011
- Born
- 28 November 1876 in Fraustadt
- Occupation
- Buchhändler, Prokurist
- Deportation
- on 04 May 1944 to Theresienstadt
-
Survived
Biography
Ludwig Theomin war Sohn von Fanny Theomin, geb. Sarner (1852-1928 in Berlin).
Als Buchhändler war Ludwig Theomin bei der akademischen Buchhandlung des Versandhauses Bial & Freund in Breslau bis 1917 tätig. Dann machte er den Firmenumzug nach Berlin mit und blieb bis 1928 Prokurist der Firma.
1925-1931 hatte er eine Wohnung in der Kyllmannstr. 10 in Lichterfelde, ab August 1931 im Gardeschützenweg 139.
Verheiratet war er mit Julinka Seiffert (*25.06.1880, +30.09.1943), der Tochter des Konditors Eduard Seiffert und seiner Frau Sophie Elisabeth, geb. Walther. Ihr gemeinsamer Sohn Olaf, *14.03.1912 (sogenannter Mischling I. Grades), war seit 24.04.1944 in Untersuchungshaft, der Grund dafür ist nicht bekannt.
Im April 1944 wird das Vermögen von Ludwig Theomin beschlagnahmt, er im Mai 1944 nach Theresienstadt deportiert. Er selbst hatte eine große Bibliothek besessen,
die Wohnungseinrichtung der verstorbenen Ehefrau hätte der Sohn geerbt, der wegen seiner Haft das Erbe nicht antreten kann, so dass es eingezogen wird.
Ludwig Theomin überlebt die Deportation und kehrt nach Berlin zurück.
Als Buchhändler war Ludwig Theomin bei der akademischen Buchhandlung des Versandhauses Bial & Freund in Breslau bis 1917 tätig. Dann machte er den Firmenumzug nach Berlin mit und blieb bis 1928 Prokurist der Firma.
1925-1931 hatte er eine Wohnung in der Kyllmannstr. 10 in Lichterfelde, ab August 1931 im Gardeschützenweg 139.
Verheiratet war er mit Julinka Seiffert (*25.06.1880, +30.09.1943), der Tochter des Konditors Eduard Seiffert und seiner Frau Sophie Elisabeth, geb. Walther. Ihr gemeinsamer Sohn Olaf, *14.03.1912 (sogenannter Mischling I. Grades), war seit 24.04.1944 in Untersuchungshaft, der Grund dafür ist nicht bekannt.
Im April 1944 wird das Vermögen von Ludwig Theomin beschlagnahmt, er im Mai 1944 nach Theresienstadt deportiert. Er selbst hatte eine große Bibliothek besessen,
die Wohnungseinrichtung der verstorbenen Ehefrau hätte der Sohn geerbt, der wegen seiner Haft das Erbe nicht antreten kann, so dass es eingezogen wird.
Ludwig Theomin überlebt die Deportation und kehrt nach Berlin zurück.
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