Pepi Steinberg, wurde am 27. Februar 1921 in Berlin geboren.
Im April 1927 wurde sie in der Jüdischen Gemeindeschule in der Rykestraße eingeschult, welche sie bis April 1935 besuchte.
Pepi Steinberg absolvierte später eine Ausbildung in der 1934 gegründeten landwirtschaftlichen Lehranstalt Steckelsdorf bei Rathenow. Diese war von der Hachschara-Bewegung eingerichtet worden, um junge Juden auf die Auswanderung nach Palästina vorzubereiten.
Nachdem die im „Reich“ verbliebenen arbeitsfähigen Jüdinnen und Juden ab 1939 zur Zwangsarbeit verpflichtet waren, musste Pepi parallel zu ihrer Ausbildung in der Rathenower „Reißverschluß GmbH“arbeiten. Ihre Staatsangehörigkeit wurde abwechselnd als „polnisch“ im Ausbildungsregister und als „unklar“ in den Unterlagen der Reißverschlussfabrik eingetragen.
Am 21. Mai schlossen die Nationalsozialisten den Ausbildungsbetrieb in Steckelsdorf. Die ehemaligen Auszubildenden verblieben noch eine kurze Zeit auf dem Gelände der nun geschlossenen Lehranstalt. Am 11. Juli 1942 wurden Pepi Steinberg und 51 weitere junge Menschen von Steckelsdorf über Magdeburg nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.
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