Jona Hirsch wurde am 21. September 1942 als Tochter des Ehepaares Heinz Hirsch und Betti, geb. Bober, in Berlin geboren.
Ihre Eltern hatten im November 1940 in Berlin-Tiergarten geheiratet. Die Familie wohnte bei den Großeltern Willy und Johanna Hirsch in der Essener Straße 7.
Am 29. November 1942 wurden Willy und Johanna Hirsch mit dem „23. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Spätestens danach zogen Heinz, Betti und das Baby Jona zu Bettis Familie nach Prenzlauer Berg, Choriner Straße 26.
Am 12. März 1943 wurde der gesamte Bober`sche Haushalt mit dem „36. Osttransport“ von Berlin nach Auschwitz deportiert.
Es waren Jonas’ Großeltern Alfred und Klara Bober, ihr Onkel Harri, ihre Eltern Betti und Heinz Hirsch sowie die sechs Monate alte Tochter selbst.
Am 13. März 1943 kamen mit diesem Transport 964 jüdische Männer, Frauen und Kinder dort an. An der Rampe wurden 218 Männer und 147 Frauen als Häftlinge ins Lager geschickt – darunter Heinz Hirsch. Unter den übrigen 599 Personen, die sofort in die Gaskammer getrieben und umgebracht wurden, waren Jona und ihre Mutter Betti. Ihre Todesdaten wurden nicht mehr dokumentiert.
Heinz Hirsch überlebte die Lagerbedingungen nur wenige Wochen. Der 6. Juni 1943 wurde als sein Todestag dokumentiert.
Auch die übrigen Mitglieder der Familie Bober, die am 12. März nach Auschwitz verschleppt wurden, überlebten den Holocaust nicht.
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