- Location
- Falkenberger Str. 12
- Historical name
- Hohenschönhauser Str. 84
- District
- Weißensee
- Stone was laid
-
27 November 2018
- Born
- 08 August 1894 in Rogasen / Rogoźno
- Occupation
- Kaufmann
- Deportation
- on 04 March 1943 to Auschwitz
-
Murdered
- 11 August 1943 in Auschwitz
Datei
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(599.97 KB)
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Biography
Alex wurde als zweiter von sechs Söhnen der Eheleute Henriette Brie und Lippman Stenschewski am 8. August 1894 in Rogasen (heute Polen) geboren. Er ist der Großvater von Alex Stenschewski, der an der Verlegung der Stolpersteine für seine Familie teilgenommen hat.
Alex wurde Kaufmann und führte in Lauenburg ein Herrenkonfektionsgeschäft in der Gerberstr. 4. Er hatte wohl einige Angestellte. Das Geschäft lief gut und befand sich in einem zweistöckigen Haus in der Gerberstraße / Ecke Stolperstraße 12, was ebenfalls Alex Stenschewski gehörte, und wo er mit seiner Familie wohnte.
Als Jude blieb Alex nicht von den Nazis verschont: Das Geschäft wurde 1938 von den Nazis geplündert. Alex wurde gezwungen, sein Geschäft aufzugeben. Der Besitz wurde enteignet. Die jüdische Familie musste ihre Wohnung verlassen und in die Stockturmstraße 2 umziehen. Unter dieser Adresse waren sie in Lauenburg bis 1939 eingetragen.
1940 flüchtete Alex mit seiner Frau Frieda, den Kindern Edith und Rudi und mit seiner Mutter Henriette aus Lauenburg nach Berlin. Dort wurden sie von der Familie seines Bruders Aron Adolf in der Hohenschönhauser Str. 84 aufgenommen. Die beiden Familien lebten zu zehnt in der 2-Zimmer-Wohnung der Familie von Aron Adolf.
Am 3. Oktober 1942 wurde die Mutter Henriette Brie mit dem „3. Großen Alterstransport“ nach Theresienstadt deportiert. Ihren fünfjährigen Sohn Rudi brachten die Eltern Alex und Frieda am 3. Dezember 1942 in das Jüdische Krankenhaus in Berlin. Am 4. März 1943 wurde Alex und mit ihm seine Frau Frieda und seine Tochter Edith nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet.
Nur wenige Wochen später, am 17. Mai 1943, wurde der Bruder Aron Adolf mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Alex wurde Kaufmann und führte in Lauenburg ein Herrenkonfektionsgeschäft in der Gerberstr. 4. Er hatte wohl einige Angestellte. Das Geschäft lief gut und befand sich in einem zweistöckigen Haus in der Gerberstraße / Ecke Stolperstraße 12, was ebenfalls Alex Stenschewski gehörte, und wo er mit seiner Familie wohnte.
Als Jude blieb Alex nicht von den Nazis verschont: Das Geschäft wurde 1938 von den Nazis geplündert. Alex wurde gezwungen, sein Geschäft aufzugeben. Der Besitz wurde enteignet. Die jüdische Familie musste ihre Wohnung verlassen und in die Stockturmstraße 2 umziehen. Unter dieser Adresse waren sie in Lauenburg bis 1939 eingetragen.
1940 flüchtete Alex mit seiner Frau Frieda, den Kindern Edith und Rudi und mit seiner Mutter Henriette aus Lauenburg nach Berlin. Dort wurden sie von der Familie seines Bruders Aron Adolf in der Hohenschönhauser Str. 84 aufgenommen. Die beiden Familien lebten zu zehnt in der 2-Zimmer-Wohnung der Familie von Aron Adolf.
Am 3. Oktober 1942 wurde die Mutter Henriette Brie mit dem „3. Großen Alterstransport“ nach Theresienstadt deportiert. Ihren fünfjährigen Sohn Rudi brachten die Eltern Alex und Frieda am 3. Dezember 1942 in das Jüdische Krankenhaus in Berlin. Am 4. März 1943 wurde Alex und mit ihm seine Frau Frieda und seine Tochter Edith nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet.
Nur wenige Wochen später, am 17. Mai 1943, wurde der Bruder Aron Adolf mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert und ermordet.
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