- Location
- Rungestr. 18
- District
- Mitte
- Stone was laid
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April 2012
- Born
- 15 November 1908 in Posen / Poznań
- Occupation
- Kaufmann
- Deportation
- on 26 September 1942 to Raasiku (b. Reval)
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Dead
- 1942 in Raasiku (b. Reval)
Biography
Nathan Gelbstein wurde am 15. November 1908 in Posen (heute Poznań) als Sohn von Jeanette Gelbstein, geb. Heymann, geboren. Der Vater verstarb am 3. April 1938. Er wohnte mit seinem älteren Bruder Martin Gelbstein ab 1929 in der Rungestr. 18 in Berlin Mitte. Die beiden Brüder hatten eine Schwester, Paula Stresow, geb. Gelbstein, die nach Südamerika auswanderte. Nathan Gelbstein war gelernter Kaufmann und arbeitete als kaufmännischer Angestellter. Ab April 1933 wurde Nathan aufgrund der nationalsozialistischen Repressionen aus seinem erlernten Beruf gedrängt und konnte nicht mehr als kaufmännischer Angestellter arbeiten. Am 26. September 1942 wurde der 33-Jährige mit dem „20. Osttransport“ aus Berlin in das estnische Raasiku bei Reval deportiert und dort ermordet. Im Oktober 1942 wurde sein Bruder in das
Ghetto
Theresienstadt deportiert. Zwei Jahre später wurde er in Auschwitz ermordet. Ihre Mutter Jeanette wurde 1943 nach Theresienstadt deportiert. Hier wurde sie im Januar 1944 getötet.
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