- Verlegeort
- Afrikanische Str. 140
- Bezirk/Ortsteil
- Wedding
- Verlegedatum
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Oktober 2012
- Geboren
- 04. November 1896 in Bennewitz
- Beruf
- Kupferschmied / Landtagsabgeordneter
- Verhaftet
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von 12. März 1933 in Dreieich/Hessen
- Verhaftet
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im KZ Lichtenburg
- Verhaftet
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in Buchenwald
- Verhaftet
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bis bis September 1943 in der Buchenwald-Außenstelle Kassel
- Verhaftet
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von September 1943 bis bis Januar 1945 im KZ Mittelbau-Dora
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Verstorben an den Folgen von Haft und Folter
- 22. Januar 1945 im KZ Mittelbau-Dora
Biografie
Albert Kuntz wurde am 4. Dezember 1896 in Bennewitz bei Wurzen in Sachsen geboren. Er war Politiker der KPD und Abgeordneter im Preußischen Landtag. Albert Kuntz lernte den Beruf des Kupferschmieds. Nach seiner Lehre wurde er 1915 Soldat und erlebte, vor Verdun verwundet, das Kriegsende im heimatlichen Lazarett. Nachdem er sich während der Novemberrevolution der USPD angeschlossen hatte, trat er 1919 in die KPD ein. 1929 kam er nach Berlin und wurde Kandidat des ZK. 1930 wurde er Organisationssekretär der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg der KPD. Von 1932 bis 1933 war er Abgeordneter des Preußischen Landtages. Von 1929 bis 1933 lebte Albert Kuntz mit seiner Familie, seiner Frau Ellen und seinem Sohn Leo in der Afrikanischen Straße 140 in Berlin-Wedding. Dies war sein letzter frei gewählter Wohnsitz in Berlin. 1933 wurde er nach dem Reichstagsbrand – wie tausende andere KPD-Abgeordnete, -Mitglieder und -Sympathisanten – festgenommen. Vom Vorwurf des Hochverrats freigesprochen, wurde er wegen angeblichen Polizistenmordes weiter festgehalten und in das KZ Lichtenburg verbracht. Eine 15-monatige Haftstrafe wegen Hochverrats verbüßte Albert Kuntz in Kassel, wurde anschließend in „Sicherungsverwahrung“ im KZ Lichtenburg festgehalten und nach Auflösung dieses Konzentrationslagers ins
KZ Buchenwald
überstellt. Nach einer mehrmonatigen Haft im „Bunker“ wegen Aktivitäten im Häftlingswiderstand wurde er in eine Außenstelle von Buchenwald nach Kassel verlegt. Im September 1943 wurde er in das KZ Miitelbau-Dora bei Nordhausen überstellt. In der Nacht vom 22. zum 23. Januar 1945 starb er an den Folgen der Folter während eines Verhörs.
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