- Verlegeort
- Attilastraße 114
- Bezirk/Ortsteil
- Tempelhof
- Verlegedatum
-
23. Juni 2023
- Geboren
- 04. September 1901 in Posen / Poznań
- Beruf
- Kaufmann
- Flucht
- 1934 Palästina
-
Überlebt
Willy Basta wurde am 4. September 1901 in Posen geboren, seine Eltern waren Hermann Basta (1866–1930) und Cornelia geborene Fraenkel (1872–1944). Er hatte noch eine Schwester, Gertrud Rosalie Ulrike (1906–1907). Am 18. Januar 1926 heiratete er Käthe Jastrow in Berlin-Steglitz. Seine Tochter Gertrud Ulrike Rosalie wurde am 2. März 1926 in Berlin-Charlottenburg geboren. 1929 steht Willy Basta mit der Attilastraße 114, die zu der Zeit zu Mariendorf gehörte, im Berliner Adreßbuch. Am 20. Juli 1930 starb sein Vater Hermann Basta in Berlin-Schöneberg. 1934 floh Willy Basta gemeinsam mit seiner Frau und Tochter nach Palästina, wo sie am 14. Mai 1934 einreisten. Seine Mutter Cornelia Basta wurde am 14. September 1942 aus der Vorbergstraße 15, dem langjährigen Wohnort der Familie Basta, in das Ghetto Theresienstadt deportiert und am 16. Mai 1944 weiter in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau , wo sie ermordet wurde.
Willy Basta starb am 15. Juli 1959 in Tel Aviv, Israel. Für seine Mutter Cornelia Basta wurde ebenfalls am 23. Juni 2023 ein Stolperstein vor der Vorbergstraße 15 in Schöneberg verlegt.
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