Karl Vesper wurde am 17. Mai 1883 in Berlin geboren.
Er war gelernter Rohrleger und Monteur.
Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er in der deutschen Armee und engagierte sich nach Kriegsende als Lichtenberger Vorsitzender im „Internationalen Bund der Opfer des Krieges“.
Seit 1921 war Mitglied der USPD und seit 1925 Hauptkassierer in der KPD.
Gegen die NSDAP ging Vesper aktiv vor.
Dabei organisierte er den Druck und die Verteilung von Flugblättern der „Roten Fahne“ des UB Lichtenberg und anderer Schriften.
Nebenbei beherbergte er sogenannte „Illegale“.
Karl Vesper wurde am 8. November 1933 verhaftet und im KZ Columbiahaus am 27. November 1933 ermordet.
Der Totenschein verwies auf Herzschwäche und Verblutung der inneren Hautgewebe.
Tatsächlich wies sein Leichnam deutliche Anzeichen von massiver Gewalteinwirkung auf.
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