Beila Borus, geb. Braun, wurde am 30. August 1893 im österreich-ungarischen Wischnitz/Bukowina (heute Wyschnyzja in der Ukraine) geboren. Sie war mit Abraham Borus verheiratet und hatte mit ihm drei Kinder: Samuel, genannt Sami, Sonja und Martin.
Nach der Verschleppung ihres Mannes in das Konzentrationslager Sachsenhausen am 13. September 1939 bezog sie eine kleinere Wohnung in der Lottumstraße 13 im Bezirk Prenzlauer Berg. Sie musste bei Siemens Zwangsarbeit leisten.
Am 12. Januar 1943 wurde sie auf dem „26. Osttransport“ mit ihrem zehnjährigen Sohn Martin nach Auschwitz deportiert und ermordet.
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