- Verlegeort
- Grolmanstr. 34/35
- Bezirk/Ortsteil
- Charlottenburg
- Verlegedatum
-
26. April 2013
- Geboren
- 28. November 1875 in Berlin
- Beruf
- Kaufmann
- Deportation
- am 28. Mai 1943 nach Theresienstadt
-
Ermordet
- 29. August 1943 in Theresienstadt
Biografie
Sally Cohn wurde am 28. November 1875 in Berlin als Sohn von Moritz und Frieda Cohn geboren. Am 28. August 1907 heiratete er in Berlin Rosa Kleinmann, das Ehepaar hatte ein Kind. Im Berliner Adressbuch war er bis 1938 als Kaufmann oder als „Vertreter“ mit der Adresse Grolmannstraße 34/35 eingetragen.
Die letzte Zeit vor der Deportation verbrachte das Ehepaar im Hospital des Jüdischen Altersheims in der Auguststraße 14–16, da Sally Cohn an Rückenmarksschwäche litt und pflegebedürftig war. Am 28. Mai 1943 wurden er und seine Frau in einem Zug mit 327 überwiegend schwer kranken Patienten vom Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 29. August 1943 mit 67 Jahren ums Leben. Als Todesursache trugen die Ärzte des Ghettos „Kräfteverfall“ ein. Seine Frau Rosa wurde im Mai 1944 weiter nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Die letzte Zeit vor der Deportation verbrachte das Ehepaar im Hospital des Jüdischen Altersheims in der Auguststraße 14–16, da Sally Cohn an Rückenmarksschwäche litt und pflegebedürftig war. Am 28. Mai 1943 wurden er und seine Frau in einem Zug mit 327 überwiegend schwer kranken Patienten vom Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort kam er am 29. August 1943 mit 67 Jahren ums Leben. Als Todesursache trugen die Ärzte des Ghettos „Kräfteverfall“ ein. Seine Frau Rosa wurde im Mai 1944 weiter nach Auschwitz deportiert und ermordet.
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