Karl Andreas Nothmann wurde am 11. November 1926 als erstes Kind von Gertrud und Friedrich Fritz Nothmann, einem Kammergerichtspräsidenten, in Berlin geboren. Er, seine Eltern und sein Bruder Georg Albrecht (*30.1.1932) lebten in der Moltkestraße 10 (der heutigen Hugo-Vogel-Straße 16).
Im März 1933 wurde sein Vater in einer Straße in der Nähe des Kleist-Parks von Nazis angepöbelt und geschlagen. Am 13. Juli 1933 wurde Friedrich Fritz Nothmann, wie so viele seiner jüdischen Kollegen, durch die Nationalsozialisten entlassen.
1939 emigrierte Friedrich Nothmann nach Holland. Karl Andreas folgte seinem Vater mit seiner Mutter, seinem Bruder und der Großmutter im Jahr 1939. Seine Großmutter starb 1941 im Exil.
Nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurde die Familie Anfang Mai 1943 verhaftet und über das KZ Vught ins Sammellager Westerbork gebracht. Am 4. September 1943 wurden sie nach Theresienstadt deportiert und am 16. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz verschleppt, wo alle ermordet wurden.
Nur eine Tochter Fritz Nothmanns aus erster Ehe, Hildegard, konnte sich nach England retten und so den Holocaust überleben.
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