Die Arbeiterin Erna Lewy, geb. Ascher, wurde am 13. September 1892 im westpreußischen Schönsee (heute Kowalewo Pomorskie in Polen) geboren.
Sie wohnte laut ihrer „Vermögenserklärung“, die sie vor ihrer Deportation in den Tod auszufüllen hatte, seit 1928 in der Wichertstraße 4, im 4. Stock des Quergebäudes. Die Wohnung bestand aus zwei Zimmern und einer Küche.
Später war sie mit Peter Lewy verheiratet, der 1940 von seiner nichtjüdischen Frau geschieden worden war. Ihr Mann zog zu ihr in die Wichertstraße 4. Mit ihm wohnte sie bis zur Deportation Ende 1942 in dieser Wohnung.
Bei den Deuta-Werken in der Oranienstraße 25 musste Erna Zwangsarbeit leisten.
Am 9. Dezember 1942 wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann auf dem „24. Osttransport“ von Berlin nach Auschwitz deportiert.
Wann sie dort ermordet wurde, ist unbekannt.
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