- Verlegeort
- Bülowstraße 17
- Bezirk/Ortsteil
- Schöneberg
- Verlegedatum
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09. Mai 2025
- Geboren
- 09. Mai 1919 in Berlin
- Flucht
- 1938 Argentinien
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Überlebt
Renate Hirschfeld wurde am 9. Mai 1919 in der elterlichen Wohnung in der Bülowstr. 17 geboren. Ihr Vater war der praktische Arzt Dr. Max Moses Hirschfeld, geb. 1875 ihre Mutter war Margarete Betty Hirschfeld, geb. Friedeberg, 1878. Renate war das einzige Kind ihrer Eltern.
Im späteren Wiedergutmachungsverfahren 1952 schrieb sie ihren Lebenslauf wie folgt:
„Ich besuchte von 1926 bis 1930 die Volksschule in der Pallasstraße. Von 1930 bis 1936 besuchte ich die Studienanstalt Chamissoschule am Barbarossaplatz. Danach besuchte ich ein Jahr lang die Jüdische Haushaltsschule in der Auguststraße. Vom 1. April 1937 bis zum 1. Oktober 1938 besuchte ich das Jüdische Kindergärtnerinnenseminar (staatlich) in der Wangenheimstraße, welches ich vor der Abschlussprüfung verließ, um nach Argentinien auszuwandern. Am 23. Oktober 1938 verließ ich Berlin und schiffte mich am 26. Oktober in Triest auf der Oceania ein. Am 14. November 1938 kam ich in Buenos Aires an. Am 24. November 1941 verheiratete ich mich mit Alfred Sandler, der am 22. Juni 1913 in Tremessen, Polen geboren ist. Seitdem lebe ich in Buenos Aires.“
Wir wissen aus den Familienüberlieferungen, dass Alfred Sandler, der Ehemann von Renate, mit seinen Eltern auch aus Berlin nach Argentinien geflüchtet ist. Er war der Sohn vom Amtsgerichtsrat Dr. Ernst Sandler und seiner Ehefrau Therese Sandler, geb. Pauly. Sie lebten vorher in Berlin Charlottenburg, in der Dernburgstr. 51.
Renate und Alfred Sandler bekam die beiden Söhne Ernesto/Ernst und Pedro/Peter Sandler.
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