Arthur Kurt Paul Weisbrodt

Verlegeort
Greifswalder Straße 49
Bezirk/Ortsteil
Mahlsdorf
Verlegedatum
23. September 2024
Geboren
23. September 1909 in Rummelsburg bei Berlin
Beruf
Optikermeister
Hingerichtet
06. November 1944 in Brandenburg-Görden
Biografie

Arthur Kurt Paul Weisbrodt „Atti“ wurde am 23. September 1909 in Rummelsburg bei Berlin geboren.
Seine Erziehung erhielt er primär durch seine Mutter Frida. 
Der Vater „verstand“ weder die politische Arbeit der Mutter noch des Sohnes. 
Von Beruf war er Optikermeister.

Bereits 1920 war er in einer kommunistischen Kindergruppe aktiv, 1923 dann Mitglied im Kommunistischen Jugendverband und ab 1929 in der KPD.

Ab 1933 war er als Melde-Kurier für die „Rote Hilfe“ und als Geld-Kurier in ganz Deutschland unterwegs. In diesem Zusammenhang wurde er am 4. Mai 1934 erstmals verhaftet und zu sieben Jahren Zuchthaus in Brandenburg-Görden verurteilt.

Von 1941-1944 arbeitete Arthur Weisbrodt als Mechaniker in der Firma Helmuth Riedel Apparatebau (Rüstungsproduktion), Köpenicker Str. 146, Berlin.
In dieser Zeit entstand ein Kontakt zur Gruppe um Anton Saefkow (Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation). In der Folge leistete er erneut „illegale“ Widerstandsarbeit, 

Arthur Weisbrodt wurde am 12. Juli 1944 zusammen mit u. a. Erwin Nöldner verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt.
Er wurde am 6. November 1944 in Brandenburg-Görden hingerichtet.