Frida Weisbrodt geb. Fischer

Verlegeort
Greifswalder Straße 49
Bezirk/Ortsteil
Mahlsdorf
Verlegedatum
23. September 2024
Geboren
05. Oktober 1881 in Grossenhain (Sachsen)
Beruf
Zigarettenarbeiterin
Verhaftet
von April 1933 bis bis April 1933 in Berlin
Überlebt
11. April 1969 in Berlin
Biografie

Frida Weisbrodt, geb. Fischer wurde am 5. Oktober 1881 in Grossenhain (Sachsen) geboren.

Sie übte den Beruf einer Zigarettenarbeiterin aus.

Ihr ganzes Leben lang war sie politisch aktiv.
Zunächst in der SPD, folgend der USPD und seit 1920 schließlich in der KPD.
Während ihrer politischen Tätigkeiten war sie laut Aussagen bereits 1919 beim Spartakusaufstand dabei.
Später war sie aktiv in der „Roten Hilfe“ und versteckte vor und nach der Verhaftung ihres Sohnes Arthur 1934 von der Gestapo Gesuchte.
Im April 1933 wurde sie dafür kurzzeitig verhaftet

Ihr kommunistischer Hintergrund war zudem Begründung für die Ablehnung eines Gnadengesuches für den Sohn.

Sie überlebte den Zweiten Weltkrieg und verstarb am 11. April 1969 eines natürlichen Todes.