Bertha Wallach wurde am 19. September 1880 in Weimar als Bertha Schönbeck geboren. Als Jüdin wurde sie von den Nationalsozialisten verfolgt.
Am 17. Mai 1939 lebte sie gemeinsam mit ihrem Mann Ludwig Wallach in der Cecilienallee 57, die heute Pacelliallee heißt. Dies war ihre letzte frei gewählte Adresse. Am 30. April 1940 musste sie gemeinsam mit ihrem Mann Ludwig (*5. August 1867 in Duisburg) in die Luciusstraße 12 in Schmargendorf ziehen.
Ludwig Wallach starb am 01.11.1941. Genaueres über seinen Tod ist nicht bekannt.
Bertha Wallach wurde am 20. August 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Insgesamt wurden dort bis Mai 1945 141.000 Menschen eingesperrt, darunter auch 15.000 Kinder. Am 16.05.1944 wurde sie von Theresienstadt nach Auschwitz verschleppt. Ihr genaues Todesdatum ist nicht bekannt und kann nach Aktenlage nur vor dem 08.05.1945, also dem Tag des Kriegsendes und der Kapitulation der Wehrmacht, datiert werden.
Das Ehepaar Wallach hatte einen Sohn namens Ernst. Dieser überlebte die Verfolgungen der Nationalsozialisten und verstarb 1999, vermutlich in den USA. Er war mit Irma Benesi (1903-1991) verheiratet.
Alle Texte und Bilder auf dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis des/r Rechteinhaber*in verwendet werden.