Charlotte Simonstein wurde am 26. November 1901 in Berlin geboren.
Ihre Eltern waren Betti und Herrmann Simonstein.
Ihr Vater starb am 24. April 1922. 1932 wohnten Charlotte und Betti in der Kurischen Straße 16 (heute John-Scheer-Straße). Sie zogen später in die Danziger Straße 21.
Über das weitere Leben von Charlotte und ihrer Mutter ist nichts bekannt. Es ist davon auszugehen, dass die sozialen und juristischen Ausgrenzungen, Schikanen und schließlich Verfolgungen, die alle in Deutschland verbliebenen Jüdinnen und Juden seit 1933 gleichermaßen betrafen, Charlotte und Betti in den Freitod trieben.
Am 3. August 1942 nahm sich Charlotte Simonstein gemeinsam mit ihrer Mutter Betti das Leben. Die Sterbeurkunde vermerkt den Tod „durch Vergiftung“.
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